Teil eines Werkes 
8. Theil, Morton oder die große Tour : in zwei Theilen : 2. Theil (1846) Die große Tour
Entstehung
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verbrannte ſich nur die Finger, ja Hände; ziſchten ſo teufliſch an ihn heran dieſe Flämmchen und Züngelchen, daß ſie ihm eine Menge Löcher in den Leib brannten. Sie leckten ihn an und umtanzten ihn, und umziſchten ihn, und trieben ihn fort, bis er an den Meeresſtrand gekommen war; da hoffte er Ruhe zu finden. Vergeb⸗ liche Hoffnung! Als er im Angeſichte des erbſengrünen Waſſers angekommen war, rang er die Hände, und daſ⸗ ſelbe that ſeine Familie, und beſonders eine alte Frau, die geſcheidter war, als die ganze Familie zuſammen genommen; und eine junge, die, wie wir ſagen, giddier war. Half aber Alles nicht. Er mußte fort, und ſie mußte fort, über See in ein anderes Land, wo ſie ſchon einmal geweſen, und wo ſie wieder ihr Abſteigequartier nahmenz die Flammen noch, obwohl nicht mehr ſo ſtark, um ſie herum ziſchend; immer aber trieb ſie's noch vor⸗ wärts, ruhelos raſtlos. Es war erbärmlich zu ſchauen, wie der alte Mann mit ſeinen langen Beinen vorwärts ſchritt Schritt für Schritt, nimmer ruhend, nimmer raſtend. Er fing nun an ganz und gar melan⸗ choliſch zu werden, was bei Leuten ſeines Standes und Volkes nicht oft der Fall iſt. Ganz traurig war er ge⸗ worden. Seine einzige Hoffnung waren noch die Frag⸗