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Sinne geiſtig freien Bürgers der Vereinigten Staaten erſcheinen ließen? Während er Amerika unter allen Breitengraden ſchilderte, kam Niemand auf den Ein⸗ fall, der Schilderer könne ein Anderer als ein Vollblut⸗ Amerikaner ſein, und doch hatte man ſich ihn jetzt als einen Eingewanderten zu denken, der wenige Jahre zuvor im ſchwarzen Gewande der Kreuzherren durch die Gaſſen Prags gewandelt. Wie er jetzt die Berg⸗ lande Mexicos, die Savannen und Urwälder des fer⸗ nen Weſtens im Bilde aufrollte, da ſchien Alles auf Selbſterlebniß zurückgeführt werden zu müſſen. Man meinte, ein Menſchenleben ſei kaum hinreichend, ſo viel fremdartige Verhältniſſe kennen zu lernen und in ſich aufzunehmen. Schloß man von den Hauptfiguren auf den Autor ſelbſt zurück, ſo mochte man ſich ihn am liebſten als einen quiescirten Seekapitän oder einen ehemaligen Militär denken, der, nach all den tauſend überſtandenen halsbrecheriſchen Abenteuern ausruhend, am Abend ſeines Lebens zur Feder greift. Da erfuhr man, daß er bis zu ſeinem neunundzwanzigſten Jahre Kloſtergeiſtlicher in Böhmen geweſen. Das Befremden mußte außerordentlich ſein, daß wenige Jahre ſo viel Früchte gereift, ſo viel Figuren und Situationen dem ſchildernden Pinſel geliefert, den Mann im Norden wie


