Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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ſich berauſcht hatten, hatte ihnen viel gekoſtet, und niemanden ſchmerzte es mehr als Fergus. Er hatte im Kriegsrathe lebhafte Gegenvorſtel⸗ lungen deßhalb gethan, und konnten ſich nicht enthalten fuͤr Schmerz und Wuth zu weinen. Von der Zeit an ging eine ſo große Veraͤnde⸗ rung mit ihm vor, daß es faſt unmoͤglich war, den ſtuͤrmiſchen gluͤhenden Juͤngling, der er we⸗ nig Tage zuvor war, wieder zu erkennen. Der Ruͤckzug fand ſeit mehreren Tagen ſtatt, als Waverley nicht wenig erſtaunte, einen Be⸗ ſuch von Fergus in ſeinem Quartier, in einem Dorfe, zwiſchen Shap und Penrith zu erhalten. Da er ihn ſeit ihrem Beuche nicht wieder geſehen hatte, erwartete Eduard den Grund dieſes un⸗

erwarteten Beſuchs mit Ungeduld. Er ſah mit

Beſtuͤrzung die Zerruͤttung ſeiner Zuͤge; ſein Blick war finſter, ſeine Wangen bleich und ein⸗

gefallen, ſein Stimme ſchwach und ſchmachtend,

ſein Gang ſchwankte. Seine ſonſt ſtets ſo ſorg⸗ faͤltig angelegte Kleidung, hing unordentlich uͤber ihm; er bat Waverley ihn bis an's Ufer eines kleinen Fluſſes zu begleiten, daß er mit dem Finger bezeichnete. Ein trauriges Laͤcheln zuckte um ſeine Lippen als Eduard ſein Schwert mitnahm, ſie gingen ſchweigend bis zu einem einſamen, bedeckten Ort.