Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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demuͤthigt von der Herrſchaft des Haͤuptlings,

haßte er dieſen, dachte nur darauf, ſich durch die Umſtaͤnde und durch Raub, mitten in der Verwirrung, zu bereichern. Er war vorzuͤglich beauftragt, die Staͤrke der Garniſonen in Schott⸗

land, den Charakter der Officiere u. ſ. w. zu

erkunden, daher hatte er ſich vornaͤmlich an Waverley's Schwadron geſchloſſen, weil er die⸗

ſen den Stuarts zugethan glaubte, wie ihm

der lange Aufenthalt bey dem Baron von Bradwardine nicht anders vermuthen ließ. Als er ihn bey ſich in der Koͤnigshoͤhle ſah, konnte er ſich nicht denken, daß es nicht etwas anders als bloße Neugier ſeyn ſollte, die ihn dahin braͤchte, er hoffte von dieſem reichen Englaͤnder angeſtellt zu werden, aber zu ſeinem großen Erſtaunen blieb Waverley zuruͤckhaltend und ge⸗ heimnißvoll. Daruͤber ward er entruͤſtet, be⸗ ſchloß ſich zu raͤchen, und allein zu handeln, da man ſeinen Beyſtand verſchmaͤhe.

Waͤhrend Waverley ſchlief, nahm er ihm

ſein Petſchaft, um ſich bey den Dragonern da⸗

mit glaubwuͤrdig zu machen, von denen er wußte, daß ſie ganz vorzuͤglich dem Capitain zugethan waͤren. Er begab ſich in die Stadt, wo das Regiment in Garniſon lag, und arbei⸗ tete eifrigſt an der Ausfuͤhrung ſeines Plans.