nicht ganz vorurtheilsfrey gegen die, welche nicht ſeine Landsleute und Theilnehmer ſeiner poli⸗ tiſchen Meinungen waren. Als er hoͤrte, daß er unter Aufſicht unſers Helden ſtehe, begnuͤgte er ſich, ganz kalt zu ſagen:„Ich haͤtte nicht geglaubt, Euerem Praͤtendenten ſo viel Ver⸗ bindlichkeit ſchuldig zu werden.. er hat ver⸗ muthlich ſeine Urſachen dazu; aber ich danke ihm herzlich dafuͤr, und werde Gott bitten, daß er ſeine Wuͤnſche erfuͤlle, ihm aber ſtatt einer irdiſchen eine himmliſche Krone gebe. Gern geb' ich Euch mein Ehrenwort, daß ich nicht den geringſten Verſuch machen wer⸗ de, heimlich zu entweichen, warum ſollte ich auch? meine Reiſe nach Schottland hatte nur
den Zweck, Euch zu begegnen? ich habe mir
nur Gluͤck zu wuͤnſchen, daß mein Verlangen erfuͤllt iſt, aber mir ahnet, daß wir nicht lange bey einander bleiben werden. Euer Rit⸗ ter— wir koͤnnen ihm dieſen Namen geben, wenn wir unter einander ſind— wird nicht ſaͤumen, ſeine Kreuzfahrer nach der Mittags⸗ ſeite zu fuͤhren.“
„Davon habe ich nichts geßätr. Er wird
wohl eher ſeine Stellung behalten, bis Ver⸗
ſtaͤrkung kommt.“ „Oder um ſich der Cittadelle zu bemaͤchti⸗ III. J


