Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 126—

bare Gleichgiltigkeit kuͤhlte den Enthuſiasmus ſeines Freywilligen nicht wenig ab. Der Prinz empfing Waverley'n auf die herzlichſte, ausgezeichnetſte Weiſe, und ſagte ihm uͤber ſeine bewieſene Tapferkeit viel Schoͤ⸗ nes. Er fuͤhrte ihn wieder auf die Seite, und fragte ihn nach dem Obriſten Talbot, und ſei⸗ nen Verbindungen mit der Familie Waverley. „Ich kann nicht glauben,“ ſprach er,„daß dieſer Edelmann, der mit unſerm vortreflichen Freunde Sir Eberhard ſo innig verbunden, und in die Familie Blandeville verheirathet iſt, deren Treue fuͤr die gute Sache wir kennen, nicht von unſerer Partey ſeyn ſollte, obgleich die Umſtaͤnde ihm dieſe Maske aufgedrungen haben koͤnnen.“ Wmasverley wagte das Gegentheil zu ver⸗

ſichern, und der Prinz beſtand darauf, ihn zu gewinnen, und dieſen Auftrag Waverley'n, nebſt

der Aufſicht uͤber ihn, zu ertheilen. Waverley ſuchte bey mißlungnem Verſuche ſich dieſes Auf⸗ trags entledigen zu duͤrfen, aber der Prinz be⸗ harrete immer feſter darauf.„Wenigſtens,“

ſagte er,„muß es ſcheinen, als wenn Ihr die

beßten Freunde waͤret, deßhalb ſoll er bey Euch wohnen, und wenn er ſein Ehrenwort nicht gibt, bewacht werden. Erzeigt mir den Gefal⸗ len, ſogleich zu ihm zuruͤck zu kehren. Mor⸗