Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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Am Abende des ſiebenten Tags riß man

haſtig die Thuͤr der Huͤtte auf, und Waverley ſah zwey von den Hochlaͤndern eintreten, die ihn hieher gebracht hatten. Nach einer kurzen Un⸗ terredung mit ihren beiden Cameraden, wink⸗ ten ſie ihm, ſich bereit zu machen, ihnen zu folgen. Sie konnten ihm keine erfreulichere Nachricht geben, und die Art wie ſie ihn hier behandelt hatten, ließ ihm keine ſchlimme Be⸗

handlung befuͤrchten. Seine lebhafte Einbil⸗

dung, die der Kummer, die Unruhe, und das Leiden jetzt unterdruͤckt hatten, bekam neuen Schwung, und ſeine Vorliebe fuͤr alles Wun⸗ derbare ließ ihm eine Menge außerordentlicher Begebenheiten ſehen. Er ſollte die großmuͤthige Hand deſſen kennen lernen, der ihn von den Haͤ⸗

ſchern befreyte, vielleicht die Zuͤge ſeines Schutz⸗

engels am Krankenlager erblicken, und— ſeine Verlaͤumder durch kuͤnftige Heldenthaten beſchaͤ⸗ men.— Neugier mit Einbildungskraft verbun⸗ den gibt eine ganz eigene Art von Muth, wel⸗ chen man mit den Grubenlichtern vergleichen koͤnnte, die hell genug ſind, zu den ſchwerſten Arbeiten zu leuchten, und ſie beguͤnſtigen, die

aber von den Harzduͤnſten dieſer unterirrdiſchen

Gewoͤlbe ausgeloͤſcht werden. Der Muth un⸗ ſers Helden, und ſeine Hoffnungen waren neu⸗

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