Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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nem tiefen, peinlichen Nachdenken zog, und aufmerkſam zu machen vermochte.

Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne erleuchteten den Horizont. Obgleich die Ebene hie und da durch Huͤgel und Erhoͤhungen durchſchnitten war, befanden ſie ſich auf einer der groͤßten, welche ein ſehr tiefes Thal be⸗ herrſchte, und von der ſie durch Felſen, Ge⸗ hoͤlz und dickes Geſtraͤuch herab zogen. Schon war der Vortrab uͤber den Gipfel, Gilfillan und zwey Huͤther bey dem Gefangenen, und der Nachtrab in ungleicher Entfernung, als der Kraͤmer ſeinen Hund verloren zu haben bemerkte, und verſchiedene Male pfiff. Gilſil⸗ lan ward von dieſer Geringſchaͤtzung ſeiner Ge⸗ lehrſamkeit beleidigt.Freund, ſagte er ſtreng, denken, wenn von Euerem Seelenheile die Rede iſt?

Wenn Euer Gnaden nur an die Geſchichte von Tobia Huͤndlein denken wollten!

Die Geſchichte des Tobias? ſchrie Gil⸗ fillan,iſt ja voͤllig apocryphiſch!.. Nur

wohl gar einer? Nein, Gott ſer Dank! aber erlaubt mir 3 9

chaͤmt Ihr Euch denn nicht, an ein Vieh zu

ein Papiſt koͤnnte daran zweifeln! Waͤr't Ihr

nur, mein armes Thier noch einmal zu rufen.