Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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ruͤhrung am Arme erweckt. Er ſchlug wie verdroſſen ſeine Augen nur wenig auf, wurde aber gezwungen, ſie ſogleich wieder zu ſchließen, indem ein blendendes, flackerndes Licht und ein qualmender Dampf ſeinen Koͤrper umgab. Lange konnte er jedoch dieſe Ungewißheit nicht ertragen, beſonders da er fuͤhlte, daß ſeine Glieder hie und da fortwaͤhrend leiſe mit dem Finger, als pruͤfe man ihre Beſchaffenheit, betaſtet wurden. Dennoch wagte er in ſeinem Zuſtande nichts zu unternehmen, ſondern ließ vielmehr mit ſich gewaͤhren und begnuͤgte ſich, verſtohlen das Auge aufzuſchlagen, um die Na⸗ tur der mit ihm vorgenommenen Operation kennen zu ler⸗ nen: das alte Weib knieete neben ſeinem Lager, und indem ſie in ihrer Linken einen großen Kienenbrand, vermuthlich in der Abſicht ihn zu beleuchten, feſthielt, hatte ſie mit der Rech⸗ ten die Strohmatten aufgehoben, und fuͤhlte bald hier bald dort an ſeinem Koͤrper umher. Vornehmlich ſchien ſein linker Arm ihre Aufmerkſamkeit zu feſſeln. Sie hatte das Hemde bis uͤber den Ellenbogen ihm abgeſtreift, und ſchien mit der Fackel und den Augen zugleich einen beſtimmten Flecken ſen⸗ gen zu wollen; dergleichen ließ ſich wenigſtens aus der aͤngſtli

chen Stellung ſchließen, ſo wie aus ihren Augen, die aus den tiefen Hoͤhlungen hervorquollen, und drohten, bei fort⸗ geſetzter Anſtrengung, ſich von dem Koͤrper los zu machen 5 und herauszuſpringen, ſo wie endlich aus ihrem Zittern, einen Bewegung, von welcher der Juͤngling nicht das Geringſte bisher wahrgenommen hatte, indem ſie im Gegentheil eine

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