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war und einen angenehmen Geruch in der Huͤtte verbreitete, naͤherte ſich die Alte dem Erſtarrten, ſchuͤttelte und rieb ihn, beſonders auf der Bruſt, und legte ihm dann den Brei wie ein Pflaſter auf dieſelbe. Bald fuͤhlte er auch die wohlthaͤ⸗ tige Wirkung, er athmete freier und vermochte es, den Mund zu oͤffnen. Kaum hatte dies die Alte bemerkt, als ſie auch dahin ihren Brei fuͤhrte Sie richtete ihn auf, und goß ihm die waͤrmende Staͤrkung, vermittelſt eines hoͤlzernen Loͤffels, in den Hals, worauf ſie ihn ganz und gar in Matten wik⸗ kelte und mit einer Kraft, welche eher einem ruͤſtigen Manne, als der alten Frau, zukam, in die Naͤhe des Feuers trug und niederlegte. Hier uͤbte der Trank, mehr vielleicht aber noch die fruͤhere Ermattung, und das neue, kaum gemilderte Ent⸗ ſetzen, ſchlafbringende Kraft uͤber ihn aus. Er ſchlief, waͤh⸗ rend die Alte an ihrer Spindel die unverſtaͤndlichen Lieder brummte, gleich einem von der Amme gewiegten Wickel⸗ kinde, ſanft ein, und hoͤrte wohl noch im Traume die wun⸗ derbaren Geſaͤnge fortdauern; ſie hatten aber auf ihn ihre Schrecken bringende Zauberkraft verloren.
Er mochte mehrere Stunden geſchlafen haben, als er zum voͤlligen Bewußtſein ſeiner ſelbſt, und, zu ſeiner noch groͤßern Freude, auch zum freien Gebrauche ſeiner Glieder erwachte. Noch lag er zwar in ſeinen Matten eingewickelt; was aber dem Kinde unmoglich iſt, wird dem Manne leicht, er ſtreifte ſich aus ſeinen Banden hinaus, und empfand ein ſeltenes Gefuͤhl der Freiheit, als er, auf dem feſten Boden


