Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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verſammelt hatte. Außer Sir Davenant, dem Seneſchall und andern obern Bedienten, war noch ein Fremder ange⸗ langt. Es war kein anderer, als der uns bekannte Herr Malburne, welcher eben eine Neuigkeit dem Squire mitge⸗ theilt zu haben ſchien, die aber dieſen in keine Laune ver⸗ ſetzt hatte: Und weshalb rief Sir Morgan, unruhig im Saale auf und abſchreitend, aus kamen Sie nicht fruͤher mit dieſer Entdeckung?

Entdeckung, Sir Morgan, erwiederte Malburne es war ja nur Vermuthung, und duͤrfte auch bis jetzt nur Vermuthung bleiben.

Nein, Sir, es iſt Wahrheit, Wahrheit, und Sie bringen nur nachſchleppend die traurige Beſtaͤtigung einer Wahrheit, velche eben ein Geſpenſt mir verkuͤndete: daß ein Unſchuldi⸗ ger in Walladmor⸗Caſtle verhaftet iſt, im Schloſſe meiner Ahnen, wo ſeit Ercombert von Mercien nur Frevler und Verbrecher ſaßen.

Wenn er unſchuldig iſt, duͤnkt mich, muͤßte die Freude uͤberwiegend ſein, einen Unſchuldigen von boͤſem Verdacht gereinigt zu erblicken, und ihm ſeine Befreiung ankuͤndigen zu koͤnnen. 3

Sir! wer in der Welt umherſtreift, oder ein Kaufmann iſt, der mit ſeinen Waaren handelt, womit ich Niemanden zunahe treten will, der hat Freude und Luſt vom Augenblick; wer aber nicht fuͤr ſich, gleich dem aus der Erde geſchoſſe⸗ nen Pilze, daſteht, ſondern auf alten Zeiten und Geſchlech⸗