Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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Haidekraut bewachſen, mehrentheils aber mit den runden und abgeſonderten Raſen⸗ und Mooshuͤgeln, oder vielmehr Kluͤmp⸗ chen, bedeckt war, auf welchen die geſchickten Bewohner ſol⸗ cher Gegenden den Uebergang auch uͤber ausgebreitete und tiefe Moraͤſte finden. Wer aber, unkundig der Gegend, und nicht geuͤbt im ſchnellen Auffinden der feſteſten Punkte, ſo wie im tanzartigen Springen, auf dieſe Weiſe ſein Heil ver⸗ ſucht, findet leicht den Untergang, indem die meiſten dieſer gruͤn uͤberwachſenen Moorklumpen noch ihre ſchluͤpfrige Na⸗ tur, beſonders bei regnigtem Wetter, beibehalten haben und den unſichern Fuß abgleiten laſſen, oder mit ihm in die ſchlammige Tiefe verſinken. Das vorliegende Moor wies ver⸗ ſchiedene Stellen, wo fruͤher Torf gegraben war und offenes Waſſer jetzt die tiefen Graͤben fuͤllte. Das ſchlimmſte fuͤr den Wanderer war, daß ſich mehrere Wege durch das Moor zeigten, von denen die meiſten vermuthlich von den Torfſte⸗ chern durch den Gebrauch ſeit Jahrhunderten entſtanden wa⸗ ren, vielleicht aber nicht weiter als bis in einen der Graͤben oder Waſſertuͤmpel fuͤhrten. Bertrams Uhr zeigte ſchon auf drei, eine Stunde, wo es mißlich iſt zur Winterzeit unbe⸗ ſtimmte Fußwanderungen zu unternehmen. Der bezogene Himmel und das gefaͤhrliche Terrain haͤtten ſelbſt kuͤhne Han⸗ delsleute, die jenſeits des Moores einen reichen Gewinn er⸗ warteten, abgeſchreckt, und auch Bertram ſtand wirklich zwei⸗ felnd ſtille. Er ſah ſich pruͤfend nach allen Seiten um, ent⸗

deckte aber, ſo weit ihm der Rebel und die dicke Luft die