Teil eines Werkes 
3. Band (1825)
Entstehung
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winnen konnte, emporſtieg. Jenſeits dieſer unermeßlichen Schlucht lagen ſchwarze, gewaltige Maſſen vor ihm, der Hauptzug des Snowdon, deſſen untere Theile mit dich⸗ tem Walde mochten bedeckt ſein, deſſen vom Monde be⸗ Mleuchteter Ruͤcken aber eine traurige Oede zeigte. Ber⸗ tram, geblendet von der Groͤße des Schauſpiels, wollte ſein Auge ausruhen, indem er ſich umdrehte; aber die meue Scene war, wo nicht großartiger, doch noch ergrei⸗ fender fuͤr ſeinen Sinn. Von einem erhabenen Stand⸗ punkte uͤberſah er die weitlaͤufigen Truͤmmer des ganzen Kloſters, wie ihre hoͤchſten Spitzen, vom Mondenſchein uͤberſilbert, aus der unermeßlichen Nacht der Schluchten und Gebirgskuppen, welche ſich an den hohen Ruͤcken des Snowdon lehnen, hervortauchten. Es war, wenn man die Stille der Mitternacht dazu nimmt, ein Feenſchau⸗ ſpiel, und das geblendete Auge vermochte nur den To⸗ taleindruck auſzufaſſen, nicht aber die einzelnen Erſchei⸗ nungen und den natuͤrlichen Zuſammenhang der verſchie⸗ denen Punkte zu begreifen. So viel indeſſen ließ ſich bald aus den naheliegenden Mauerwerken auf die in der weiten Ferne glaͤnzenden ſchließen, daß die Thuͤrme und Gebaͤude des Kloſters meiſtentheils auf vorragenden Fels⸗ kupyen erbaut waren. Nur dieſe hatten der Zeit getrotzt, waͤhrend das Felskuppen und Thuͤrme verbindende Mau⸗ erwerk herunter geſtuͤrzt war. Vor allem großartig ragte aber, blendend weiß vom Monde beſchienen, der Haupt⸗ thurm uͤber alle Kapellen und Thuͤrmchen. Auf einer ein⸗