Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Ding oft blaß ausſehe. Sie eße Mittags nie gehoͤrig Suppe, und es ſei eine Schande daß ein Maͤdchen, von Mariens Alter, Thee zum Fruͤhſtuͤck trinke, und im Winter weiße Unterroͤcke trage, und noch dazu in ſolchen Wegen!

Lady Maclaughlan that den Ausſpruch, (der einer hoͤheren Offenbarung gleich geachtet wurde,) das Maͤdchen wuͤrde erſt in ſeinem vierzigſten Jahre huͤbſch werden, und nicht ei⸗ nen Tag fruͤher; auch wuͤrde es geſcheut werden, denn ſeine Mutter ſei eine Naͤrrin, und naͤrri⸗ ſche Muͤtter haͤtten ſtets kluge Kinder, und um⸗ gekehrt.Eure Mutter war eine ſehr kluge Frau, Maͤdels He?!

So verfloßen die Kinderjahre der beinahe vergeßenen Zwillingstochter unter der Liebe und Sorgfalt der wuͤrdigen Frau, die ihr mehr als Mutter war.

Zuweilen wuͤnſchte Mſtrs: Douglas ihr lie⸗ bes Pflegekind in die groͤßere Welt einfuͤhren zu koͤnnen. Wenn ſie aber die Gefahren erwog, welchen Maria in dieſer groͤßern Welt ausge⸗ ſetzt ſeyn koͤnne, und bedachte wie wenig wahres

Gluͤck ihre Freuden gewaͤhren, ſo unterdruͤckte

ſie den Wunſch und bat, der Himmel moͤge ſie nur bei ihren jetzigen einfachen Freuden erhalten. Vollkommenes Gluͤck iſt auf dieſem Ende nicht zu finden, ſagte ſie ſeufzend zu ſich ſelbſt. Aber Gott ſchenkt den Tugendhaften Friede und Ruhe in jeder Lage des Lebens und in jeder