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„Hum! hum!“ grunzte der uͤber dieſe Antwort unzufriedene Wirth,„heute iſt gro⸗ ßer Feyertag, da kann ich nichts um Geld thun, waͤhrend die andern beten. Herr Ren⸗ tow hat wohl Recht, des alles Unheil unſers armen Landes daher kommt, daß man weder die Religion, noch die Geiſtlichen mehr achtet.“
„Mein Freund! da Ihn mir nicht verſchaffen könnt, was ich brauche, ſo mag ſich mein Be⸗ dienter weiter danach umthun.“
„Euer Bedienter?— Nu warum bringt der Euch denn da nicht ſelbſt nach Edin⸗ burg?“ Eduard war nicht ſo lebhaft, wie die meiſten Dragonerofficiere, welche irgend einem unverſchaͤmten Schaffner der Poſt, oder Marquer Hoͤflichkeit zu lehren verſtehn, aber bekannt mit den nöthigen Zurechtweiſungen im Leben, ward er jetzt aufgebracht, und rief: „Wißt Ihr, daß ich zu Euch komme, um auszuruhn, nicht um auf Euere unverſchämten Fragen zu antworten! Wollt Ihr mir verſchaf⸗ fen was ich haben will, ſonſt geh ich weiter?“ Der Wirth ging Etwas in den Bart murmelnd, das Eduard nicht verſtehen konnte, fort. Die ſehr hofliche, ſanftmuͤthige und thätige Wirthinn kam, und erkundigte ſich, was er zu eſſen be⸗ liebe. Auf ſein wiederholtes Verlangen nach
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