der Kreis ihrer Wuͤnſche ſo enge, ſie fand ſo wenig Wiederſprüche, daß Alles in ihr den Aus⸗ druck der reinſten Zufriedenheit zeigte. Anders war es bey Miß Flora. Von Jugend auf hatte ſie die Unzuverläſſigkeit des Gluͤcks erfahren; von Glanz und Luxus war ſie in Einſamkeit und Armuth verfallen, hinſichtlich ihrer vorher⸗ gegangenen Lebensweiſe. Ihre eifrigſten Wuͤn⸗ ſche, ihre Furcht, ihre Unruhen im Betreff der politiſchen Begebenheiten, mußten ihr wohl eine ernſte nachdenkende Gemuͤthsart geben; indeß machte es ihr Vergnuͤgen, ihre Talente zur Be⸗ luſtigung der Geſellſchaft anzuwenden. Sie beſaß einen ſehr vorzüglichen Platz in der Achtung des alten Barons, der ſich vor Ver⸗ gnuͤgen nicht zu laſſen wußte, wenn er ſo gluͤcklich war, ſie eins der Duetts ſingen zu hoͤ⸗ ren, die zu Anfange der Regierung Ludwigs des Großen Mode waren.
Man war allgemein uͤberzeigt, ob man ſich gleich wohl huͤthete den Baron dieſes, im Ge⸗ ringſten bemerken zu laſſen, daß man die Schritte welche Mac Jvor zur Ausſoͤhnun it ihm gethan hatte, den Einredungen von Flo danke. Sie griff den Fergus einer chen Seite an, indem ſie ihn de ihm wenig Ehre bringen, uͤber ein


