Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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te, die Bewohner haͤtten keinen andern Ausgang als den zur See; allein bald darauf bemerkte er einige Felſenſpitzen, die ihn bis auf den Gi⸗ pfel treppenartige klimmen ließen. Er ſtieg nicht ohne Noth auf der entgegengeſetzten Seite wie⸗ der herab, und kam, nachdem er einem ſehr ſteilem und gefährlichen Abhang gefolgt war, an das wuͤſte Ufer eines etwa vier Meilen lan gen, und anderthalb Meilen breiten Sees, rings mit ſehr hohen und gaͤnzlich wilden Gebirgen umgeben, die noch der Fruͤhnebel bedeckte. Indem er ſeine Blicke umher warf, bewun⸗ derte er die Geſchicklichkeit, mit welcher man dieſen einſamen Ort zum Schlupfwinkel gewählt hatte. Der Felſen, deſſen Seiten er auf einem faſt unzugaͤnglichen Fuſteige durchkreutzt hatte, zeigte, von unten aus geſehen, nichts als einen entſetzlichen Abgrund, der alle Gemeinſchaft ab⸗ ſchnitt. Es wat nach der Lage der Sees un moͤglich dort auf der andern Seite eine tiefe, geraumige Hoͤhle zu ſuchen; ſah man nicht die Nachen die Fluthen durchſchneiden, oder das Geheimniß wurde verrathen, ſo war es fuͤr ſeine Garniſon, wenn ſie mit Lebensmitteln verſorgt war, ein gefahrloſer Aufenthalt. Nach dieſer Befriedigung ſeiner Neugier, ſah ſich Eduard uͤberall um, in der Hoffnung, Evan und ſeinen