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fiel nach langem Nachſinnen in einen tiefen Schlaf. Sein Diener weckte ihn aus dem⸗ ſelben mit der ſchrecklichen Nachricht, daß ein ungewoͤhnlich heftiges Feuer in dem Hauſe von** ausgebrochen und daſſelbe gaͤnzlich von der Flamme verzehrt ſey; er fuͤgte hinzu, daß die Tochter des Beſitzers, eine junge Dame von ausgezeichneter Schoͤn⸗ heit und Bildung, in den Flammen umge⸗ kommen waͤre. Dem Geiſtlichen fiel das auf, doch mochte er ſeinen Argwohn nicht bekannt machen. Er war ſchuͤchtern; jenes Geſchlecht vom erſten Range, und uͤberdies die That geſchehn und nicht abzuaͤndern. Die Zeit verging und mit ihr ſeine Furcht. Er fuͤhlte ſich ungluͤcklich der alleinige Be⸗ wahrer eines ſo furchtbaren Geheimniſſes ſeyn zu muͤſſen, und vertraute daſſelbe endlich einigen ſeiner Collegen, durch welche der Vorfall bekannt wurde. Der Geiſtliche war bereits kaͤngſt verſtorben und die Geſchichte vergeſſen, als wieder ein Feuer auf derſelben Stelle ausbrach, wo das Haus von** erſt geſtanden hatte, die jetzt mit minder pracht⸗


