gůtiger Gemuͤthsart, betrug er ſich ſtets offen und mit unerſchrockner Ritterlichkeit, ſo daß kein Juͤngling geeigneter war, ſich ins Herz zu ſtehlen, als der tapfre MNeale.
Sir Richard liebte ihn wie ſeinen Sohn, und als es um die Tage des Friedens ge⸗ than war und er das Banner des Krieges, ſo er von ſeinen Voraͤltern beſaß, entfalten mußte, erkieſte er den durch ſeine Sorgfalt erzognen Redmond, dieſe ehrenvolle Fahne zu tragen und machte ihn zum Pagen, wel⸗ ches in dieſen alten Zeiten die naͤchſte Stufe
zur Ritterſchaft war. In fuͤnf Schlachten
bewieß Redmond, daß er dieſe Stelle wuͤr⸗ dig bekleidete. Und hoch oben ſtand ſein jugendlicher Name eingezeichnet in dem Re⸗ giſter des Ruhms kriegeriſchen Siegs. Hätte aber dieſer der koͤniglichen Parthei zu Mar⸗
ſton gelaͤchelt, ſo waͤte Redmond mit der
Ritterwuͤrde begabt worden; zweimal hatte
er in dem zweifelhaften Kampf der Schlacht
Lord Rokebys Leben gerettet, und als er ihn
gefangen genommen ſah, kuͤßte und neigte
er ſein Schwert, es uͤbergebend und freiwillig IM. B


