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tadelte man den guten alten Lord, daß er taub ſey und blind, oder wollte daraus ſchlie⸗ ßen, er habe wohl gar den Vorſatz, den jungen O Reale zu ſeinem Erben zu machen.
Wilfrids Huldigungen und Bewerbungen nahmen die Binde von den Augen der Lie⸗ benden. Es war klar, daß Oswald Rokebys Beguͤnſtigung fuͤr ſeinen Sohn wohl gewon⸗ nen habe. Jetzt begegneten ſie ſich ſehr ver⸗ aͤndert, mit Blicken voll Schaam und Furcht. Jetzt ſuchte Mathilde die Einſamkeit, ihr wiederſpenſtiges Herz zu bemeiſtern; und allein mußte Redmond die Liebe tragen, die er nicht mehr zu uͤberwinden vermochte. Jetzt erhoben ſich die Factionen und Rokeby ſchwur: Keines Rebellen Sohn ſolle ſein Erbe ſeyn. Und Redmond, von Kindheit an erzogen in wilden Sagen der Barden, floh hinaus in den weiten Wald und Strom, ſeinen gluͤcklichern Traͤumen nachzuhaͤngen, wie die Maid er⸗ obert ward mit Lanze und Schwert, im Ge⸗ biet der Ballade. Dann überzahlte er die Helden ſeines Geſchlechts. Den großen Niell von Pledges Nine den wilden Shane⸗Dy⸗


