Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Das Schiffsgeſpenſt S 49.

Hier iſt die Rede von einem wohlbekanu⸗ ten ſeemaͤnniſchen Aberglauben, ein phanta⸗ ſtiſches Schiff betreffend, von den Schiffern der irrende Hollaͤnder genannt, welches, wie man ſagt, auf dem Geſtade des Vorge⸗ birgs der guten Hoffnung erſcheint. Dieſes Schiff ſpannt alle Segel, wenn kein aniés ein einziges aufzuſtecken wagt, und zeichnet ſich dadurch vor ihnen aus. Die urſach der Wanderung deſſelben iſt nicht gerade zuver⸗ laͤſſig, allein der allgemeine Bericht geht da⸗ hin, daß es von ſeinem Urſprung an ein reich mit Guͤtern beladnes Schiff geweſen ſey, an deſſen Bord entſetzliche Molde und Seeräubereien begangen worden wären. Die Peſt ſey unter dieſen Verbrechern ausgebro⸗ chen, und ſie waͤren vergebens von Port zu Port geſegelt, zum Preis ihrer Aufnahme ihre ganze reiche Ladung anbietend, man e habe ſie von jedem Hafen aus Fuucht vor Anſteckung verbannt, und dieſes waͤre die