Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Ebeldame war von geſelliger Art, und ſo angeſehn bei ihren Freunden, daß ſie die Gewohnheit hatten, zu ihr und zu andern zu ſagen: es ſey Schade, daß ſie ſterblich ſei, da ſie von ſo guter Gemüthsart wäre; darauf antwortete ſie aber ſtets: daß, ſo angenehm ſie auch jetzt ihren Umgang finden moͤchten, derſelbe wohl nicht nach ihrem Ableben fuͤr ſo gut gehalten werden wuͤrde, ob er gleich unvermeidlich ſey. In der That erſchien ſie, nach ihrem Ableben, mehreren Perſonen bei Tage und bei Nacht, in ihrem eignen Hauſe, in der Stadt, auf den Fel⸗ dern, der See und dem Ufer. Aber von ihrer vorigen Guͤtigkeit hatte ſie dermaßen abgelaſſen, daß ſie einem Arzt, der ihr bei Lebzeiten den Arm nicht gereicht hatte, um uͤber einen Steg zu kommen, einen Fuß⸗ tritt gab. Sie hatte die Eigenheit, ſich auf dem Quai zu zeigen und nach einem Boot zu rufen. Aber vorzuͤglich wenn ein Schiff von ihrem Sohne ankern wollte, geſiel es ihr, in ihrer ganzen Geſtalt und Aehnlichkeit zu erſcheinen, und wenn die