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rius wußte, gegen ihn im Werke war. Dieſe Leute machten daher keine feindliche Bewegung gegen die Lateiner, und zwar der Abſicht des Kaiſers zu Folge.
Auf der andern Seite waren die Unſterblichen und Bürger, welche in der Verſchworung auftreten woll⸗ ten, größtentheils von den Unterhaͤndlern des Age⸗ laſtes überredet worden, daß jene Schaar Lateiner unter dem Befehle Tankred's, des Vetters von Bohe⸗ mund, von dieſem zu ihrer unterſtuͤtzung abgeſchickt worden wäre. Sie blieben daher ruhig, und machten keinen Verſuch, um die Anſtrengungen des Volkes, welches dieſe unverhofften Gäſte anzugreifen verſucht war, zu fuͤhren oder zu leiten. Dieſes Vorhaben fand daher keinen großen Anhang, und die Meiſten wuͤnſch⸗ ten nichts ſehnlicher, als nur eine Entſchuldigung fuͤr
ihr Ruhigbleiben zu finden.
Inzwiſchen hatte der Kaiſer aus ſeinem Blakernal⸗ Pallaſte die Vorfälle auf der Meerenge beobachtet und geſehen, wie ſein Geſchwader von Lemnos gaͤnzlich in ſeinem Verſuche geſcheitert war, die Landung Tank⸗ red's und ſeiner Gefaͤhrten vermittelſt des Griechi⸗ ſchen Feuers zu verhindern. Kaum hatte er das Ad⸗ miralſchiff durch den Brand an ſeinem eignen Borde die finſteren Rauchwolken zerſtreuen ſehen, ſo faßte er heimlich den Entſchluß, den ungluͤcklichen Admiral Preis zu geben, und mit den Lateinern Frieden zu ſchließen durch die Ueberſendung des Kopfes dieſes Anfuͤhrers, wenn es durchaus noͤthig wäre. Als er


