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einer falſchen Richtung des griechiſchen Feuers drohte. An der Spitze ihres von Schrecken betäubten Haufens ſtürzten ſie ſich auf die Schranken los, und verbreite⸗ ten daſelbſt bald die beunruhigende Neuigkeit, daß die Lateiner aus Aſien in der Abſicht zurückkämen, um mit Gewalt zu landen, die Stadt zu plündern und zu verbrennen.
Der unerwartete Lärm in den Lüften war geeignet, dieſe Nachricht zu beſtaͤtigen, ſo übertrieben ſie war. Der Donner des griechiſchen Feuers wurde hinterein⸗ ander gehört, da jedes Schiff in kurzen Zwiſchenräu⸗ men nach dem andern abfeuerte; und bei jedem Schuſſe verbreitete ſich eine ſchwarze Rauchwolke über die Ge⸗ gend; dieſelbe wurde in dem Maße dicker, als eine neue dazu kam, und glich endlich derjenigen, welche ein wohl unterhaltenes Feuer von jetzigem Geſchütze erhebt, und welche den ganzen Himmel bedeckt.
Das kleine Geſchwader von Tankred wurde vollſtän⸗ dig dem Blicke durch den aufwirbelnden Rauch der feindlichen Fenermaſſen entzogen; und es ſchien, nach einem röthlichen Scheine, welcher ſich in der dichteſten Finſterniß zu zeigen begann, daß eines der lateiniſchen Schiffe wenigſtens in Flammen ſtand. Indeſſen wi⸗ derſtanden die Franken mit einer ihres Muthes und des Rufes ihres Anführers würdigen Hartnäckigkeit; ſie fanden auch einigen Vortheil in ihren kleinen Fahr⸗ zeugen, in deren geringer Höhe, welche ſie faſt dem Waſſer gleich ließ, und ſelbſt in dem ſie umgebenden


