Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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35 gebirges zwiſchen ſie und uns zu bringen. Ein Kind könnte ihnen dann ohne die geringſte Gefahr trotzen.

Ihr ſeyd ein weiſer Mann, Nachbar, ſagte Lasca⸗ ris, und ihr habt die Miſchung von Tapferkeit und Kenntniſſen, wie ſie für einen Mann paſſen, mit wel⸗ chem ein Freund ſein Leben wagen möchte in aller Sicherheit. Es gibt zum Beiſpiel Leute, welche einen beim Geringſten, was ſie uns ſehen laſſen, in Todes⸗ gefahr ſetzen; dagegen ihr, mein würdiger Freund Demetrius, Dank eurer Erfahrung im Kriegsweſen und eurer Rückſicht für eure Freunde, zeiget ihnen gewiß das Sehenswerthe ohne die geringſte Gefahr füͤr ihr Leben, das ſie naturlich nicht Luſt haben ir⸗ gend zu wagen. Aber, heilige Jungfrau! was be⸗ deutet die rothe Flagge, welche der griechiſche Admi⸗ ral aufgeſteckt hat?

Da ſeht ihr es, Nachbar, antwortete Demetrius; jene abendläͤndiſchen Ketzer ruͤcken weiter vor, ohne ſich um die verſchiedenen Zeichen zu kümmern, durch welche ſie unſer Admiral vom weiteren Vorgehen ab⸗ halten will; und jetzt pflanzt es eine blutige Fahne auf, als wenn ein Menſch die Fauſt ballte und ſagte: Wenn ihr auf eurer unhöflichen Abſicht beharret, ſo werde ich dieſes und jenes thun.

Bei der heiligen Sophie! ſagte Lascaris, das heißt ein guter Rath. Aber was denkt unſer Admiral zu thun?

Laufet, lauft, Freund Lascaris! ſchrie Demetrius;