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wenn dn es kannſt, die Foltern meines Gefängniſſes; — aber da ich deine grauſamen und heuchleriſchen Züge nicht ſehen kann, ſo verſchone mich aus Erbarmen mit einer Stimme, deren Klang meinem Ohre verhaßter iſt, als das Geziſche der Schlangen und Kröten und was es noch ſonſt in der Natur Empörendes und Ab⸗ ſcheuliches geben mag.
Dieſe Rede wurde mit ſoviel Kraſt ausgeſprochen, daß ihn Alexius vergeblich zu unterbrechen ſuchte, ob— wohl er mit ſeiner Tochter und Duban die aufrichtige Sprache eines natürlichen Rachegefühles bei weitem deutlicher ausgedrückt hörte, als er es gedacht hatte.
Erhebe dein Haupt, Unvorſichtiger, ſagte er zu ihm⸗ und feßle deine Zunge, ehe ſie noch weiter in Worten fortfaͤhrt, welche dir theuer zu ſtehen kommen koͤnn⸗ ten. Schaue mich an, und ſieh, ob ich dir nicht eine Belohnung aufgeſpart habe, welche im Stande iſt, dir alle die uebel zu verguͤten, deren mich deine Thorheit anklagen kann.
Bis jetzt hatte der Gefangene hartnaͤckig ſeine Au⸗ genlieder zugehalten, indem er die verworrene Erin⸗ nerung an die Dinge, welche er in der vorhergehen⸗ den Nacht unvollkommen geſehen hatte, als eine Taͤu⸗ ſchung ſeiner Einbildungskraft betrachtete, wenn nicht gar als ein Gemaͤlde, welches ihm von einem Geiſte der Verſuchung vorgehalten worden war. Aber als jetzt ſeine Augen auf die majeſtätiſche Geſtalt des Kaiſers und die anmuthreichen Zuge ſeiner liebens⸗


