Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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So mißlich ſeine Lage war, ſo hob doch der Wärin⸗ ger ſeine Augen in die Höhe, und er wurde ſo von dem ſeltſamen Ausdrucke des Schreckens in dieſem wunderlichen Thiergeſichte, das zugleich Beſtürzung und Neugierde ausdrückte, betroffen, daß er nicht das Lachen zurückhalten konnte.

Sylvan, ſagte er, gehört zu denjenigen, welche lie⸗ ber das Licht bei einem ſo furchtbaren Tanze halten, als ſelbſt daran Theil nehmen.

Iſt es denn, fragte der Graf Robert, durchaus noth⸗ wendig, daß wir dabei erſcheinen?

Es iſt nur unſer reines Wohlgefallen, antwortete Hereward, denn ich ſehe nicht ein, daß zwiſchen uns ein hinlänglicher Streitgrund beſteht, den wir an ſol⸗ chem Orte und vor einem ſolchen Zuſchauer ausmachen müßten. Wenn ich mich nicht irre, ſo biſt du jener unerſchrockene Franke, welcher in der letzten Nacht in dieſes Gefängniß mit einem Tiger geworfen wurde, der einige Fuß weit von ſeinem Bette angebunden war?

Ja, das bin ich.

Und wo iſt das Thier, welchem dn ausgeſetzt wor⸗ den biſt?

Dort iſt es. Es wird fortan nicht mehr Schrecken einjagen, als der Damhirſch, welchen er in ſeinen Wäl⸗ dern verſchlungen haben mag. Bei dieſen Worten zeigte er ihm den Tigerleib, und Hereward prüfte ihn mit Hülfe der Blendlaterne, von der wir ſchon ge⸗ ſprochen haben.