Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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geren, gewandteren und reicheren Nation als der ihri⸗ gen zu werden Du haſt mir etwas zu ſagen, Age⸗ laſtes. Die Jahre und lange Wiſſenſchaftsbeſtrebun⸗ gen haben dir Weisheit verliehen. Obwohl wir un⸗ ſere Meinung ausgeſprochen haben, ſo kannſt du doch die deinige ſagen und leben.

Drei Mal hinter einander und zu drei wiederholten Malen hatte Agelaſtes ſeine Stirne bis zum Saume der kaiſerl. Gewänder gebückt; und er ſchien ſehr ver⸗ legen um Ausdruͤcke zu finden, welche eine von der ſeines Gebieters verſchiedene Meinung anzeigten, ohne ihm jedoch förmlich zu widerſprechen.

Die heiligen Worte, wodurch Ew. Maj. ihre ſehr richtige und genaue Meinung verkündet hat, können weder verneint, noch widerſprochen werden, wenn Je⸗ mand ſo eitel ſein ſollte um darauf eine Antwort zu wagen. Dennoch ſei mir erlaubt, ihr zu bemerken, daß man vergebens die weiſeſten Beweisgründe anwen⸗ det, wenn man zu ſolchen ſpricht, welche unfähig ſind Vernunft anzunehmen; wie es unnütz ſein würde ei⸗

nem Blinden ein koſtbares Gemälde zu zeigen oder,

wie die heilige Schrift ſagt, den Schweinen Perlen vorzuwerfen. Der Fehler in einem ähnlichen Falle kann alſo nicht einem Mangel an Genauigkeit in eu⸗ ren heiligen Beweisgründen, ſondern nur dem ſtum⸗ pfen und verkehrten Sinne der Barbaren, an welche ihr euch richtet, zugeſchrieben werden. Sprich deutlicher, ſagte der Kaiſer. Wie oft noch