Teil eines Werkes 
19. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 5. Bändchen (1826)
Entstehung
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Und warum fügt ihr nicht hinzu, ſagte der Fürſt verächtlich,daß die Leute, welche bereit waren, die Waffen für mich zu ergreifen, mich dem Schickſal überlie⸗ fern werden, das ſo viele Proklamationen mir beſtimmt haben, um ihren Verrath gegen den Churfurſten wieder gut zu machen? Vrinzt meinen Kopf nach St. James, Ihr Herrn, und Ihr werdet eine dankenswerthere und ehrenvollere Handlung ausuben, als wenn Ihr in dieſer Lage, worein Ihr mich verlokt habt, und die mich ſo voͤllig in Eure Gewalt giebt, Euch ſelbſt durch Bedin⸗ gungen entehrt, welche mich entehren.

Mein Gott, Sire! rief Sir Richard aus, indem er die Hande voll Ungeduld zuſammenſchlug,welches groſſen, nicht zu ſühnenden Vergehens muſſen Ew. Ma⸗ jeſtat Vorfahren ſich ſchuldig gemacht haben, daß ſie da⸗ fuͤr in ihrer ganzen Nachkommenſchaft mit Blindheit ge⸗ ſtraft worden ſind*)] Kommt Mylord Wir müſſen zu unſern Freunden.

Mit Eurer Erlaubniß, Sir Richard, ſagte der junge Edelmann,nicht eher, als bis wir wiſſen, wel⸗ che Maaßregeln für die perſonliche Sicherheit Sr. Ma⸗ jeſtaͤt getroffen werden konnen.

Kummert Euch nicht um mich, junger Mann, ſag⸗ te Karl Eduard; als ich mich in Geſellſchaft hochlandi⸗ ſcher Rauber und Viehbieben befand, war ich ſicherer, als ich mich jezt glaube unter den Repräſentanten des beſten Bluts in England. Lebt wohl, meine Herren, ich werde fur mich ſelbſt ſorgen!

Das darf nicht geſchehen, ſagte Redgauntlet;laßt

*) Dieſe Worte hat Mr. Namgra wirklich an Karln gerichtet, als er ſeine Gellebte, Mrs. Walkenſhaw nicht entlaſſen wollte. Die ganze Scene hier ſcheint ſich auf einen ziemlich authentiſchen Vericht des Dr. King in ſeinen geheimen Me⸗ moiren, die 1819 erſchienen ſind, zu gründen. Walter Stott hat blos Drt und Perſonen verändert.

Anm. d. Ueberſetzers.