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und ſpreche offen. Ich ließ es mir nicht träumen, daß nicht i den erſten fünf Minuten unſerer nterredung ent⸗ weder Sir Richard und ſeine Freunde von einer Ew. Ma⸗ jeſtaͤt ſo ungugenehmen Bedingung abſtehen, oder Ew. Majeſtaͤt dieſe unſelige Neigung dem geſunden Rathe vder auch dem überaͤngſtlichen Verdachte ſo vieler getreuer Unterthanen aufopfern würden. Ich erblickte in dieſer Schwierigkeit kein Hinderniß das nicht von beiden Seiten gleich einem Spinngewebe häͤtte durchrißen werden konnen.“
„Ihr waret im Irrthum, Sir,“ ſagte Farl Ednard, „voͤllig im Irrthum, ſo wie ihr es noch ſeyd, wenn Ihr in Eurem Herzen glaubt, meine Weigerung in dieſei übermüthigen Vorſchlag einzugehen, ſey von einer kindi⸗ ſchen und romanhaften Leidenſchaft ſür dieſe Perſon dik⸗ tirt. Ich ſage Euch, Sir, ich könnte mich morgen ohne die mindeſte Reue von ihr trennen„ja ich habe ſchon dgran gedacht, ſie aus Gruͤnden, die nur mir bekannt ſind, von meinem Hofe zu entlaſfen; aber ich werde nie meine Rechte als Souverain und als Mann verrathen, um mir die Gunſt irgend eines Menſchen zu ſichern, oder eine Treuezu erkaufen, welche, wann Ihr ſie mir uber⸗ haupt ſchuldig ſeyd, gls ein angeborenes Recht mir zukommt.“ 365 Es thut mir leid,“ ſagte Redgaunklet„ich hoffe Ew. Majeſtaͤt und Sir Richard werden ihre. Entſchluͤße noch einmal uberlegen, oder die Eroͤrterung unter ſo dringen⸗ den Umſtaͤnden aufſchieben. Ich hoffe, Ew. Majeſtät werden bedenken, daß Sie ſich auf feindlichem Boden be⸗ finden; daß unſere Vorbereitungen nicht ſo unvermerkt getroffen werden konnten, um jezt mit Sicherheit unſer Vorhaben wieder aufgeben zu konnen; ja ich ſehe mit der großten Beſorgniß ſogar fuͤr Eure koͤnigliche Perſon Ge⸗ fahr vorgus, wenn Sie Ihren Unterthanen nicht groß⸗ muͤthig das gewahren, was ſie nach Sir Richards Mei⸗ nung mit ſo vieler Hartnctigkeit verlangeu.“
„Und groß muß in ber That Eure Beſorgniß ſeyn,“


