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ermüdet durch das Anſchauen ſchönerer Geſtalten, kan eines vorubergehenden Blicks, obgleich wir zu jeder andern Zeit unter dieſem PVorſtadt⸗Pobel eine ber in⸗ ruhigende Auſmerkſamkeit erregt haben wi irden. End⸗ lich giengen wir über eine breite Straße, wo viele Soldaten Wache hielten, waͤhrend andre erſchöpft durch ſchon gethane Dienſte aßen, tranken, rauchten und ne⸗ ben ihren zu ammene gef ſtellten Waffen ſchliefen.“
„Eines Tags, Niron, ſprach leiſe mein Oheim, nollen wir ſchon die Rothroͤcke lehren, wachſamer bei ihern Waffen zu ſeyn.“
„Oder es wird um ſo ſchlimmer fuͤr ſie ſeyn,“ entgegnete ſein Gefährte mit einer Stimme, ſo wid⸗ rig, wie ſein Geſicht.
„unbefragt und unaufgehalten giengen wir durch die Wachen hindurch, und Niron klopfte dreimal an eine kleine Hinterpforte in einem ungehenern alten Gebaͤude, welches gerade vor uns ſtand. Die Thuͤre ging auf, und wir traten ein, ohne daß ich bemerkte, wer uns eingelaſſen hatte. Durch ein Paar enge und dunkle Gaͤnge gelangten wir endlich in einen unge⸗ heuern gothiſchen Saal, deſſen Pracht ich unmoͤglich beſchreiben kann.“
„Er war durch viele tauſend Wachskerzen erlench⸗ tet, deren Glanz anfangs meine Augen blendete, da wir gerade aus dem dunkeln und geheimen Eingang traten. Als mein Geſicht aber ſeine volle Kraft wie⸗ der erlangt hatte, wie ſoll jch beſchreiben, was ich ſahe?


