Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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95 ventura, über die Angelegenheiten unſrer Seele ſpre⸗ chen zu hören; aber——“

„Kommt, kommt, Schweſter Seraphina,“ ſagte die jüngere,„es iſt unnsthig, ſo viel daruͤber zu ſprechen. Seine— Seine Eminenz— ich meine der Vater Buonaventürg wird ihm ſelbſt erklaͤren, was daß dem jungen Mann bekannt werden bl.

„Seine Eminenz“ ſagte Fairford erſtaunt;„ſeht denn dieſer Mann ſo hoch in der katholiſchen Kirche? — Dieſer Titel wird ja nur Cardinaͤlen gegeben, glaube ich.“.

„Er iſt noch nicht Cardinal,“ antwortete Sera⸗ phina;„aber ich verſichere Euch, Mr⸗ Faipford, er hat einen eben ſo hohen Rang, als er mit hohen Ga⸗ ben geſegnet iſt, und—

„Kommt hinweg,“ ſaste die Schweſter Angelika. „Heilige Jungfrau wie ſprecht Ihr doch! Was hat Mr. Fairford mit Vater Bubnaventura's Rang zu thun?— Nur daran, Sir, will ich Euch erinnern, daß der Vater ſtets gewohnt geweſen iſt, mit dertiefſten

Ehrfurcht behandelt zu werden.— In der That——

„Kommt hinweg, Schweſter,“ ſagte Schweſter Seraphina jetzt in ihrer Reihe;„wer ſpricht denn jetzt? Mr. Fairford wird wiſſen, wie er ſich zu beneh⸗ men haben wird!“

„Und wir wuͤrden am. beſten thun, das Zimmer

zu verlaſſen,“ ſagte die juͤngere Dame,„denn hier

kommt Seine Eminenz.“

Bei den letzten Worten ſank ihre Stimme zu ei⸗ nem Gefluͤſter herab; und als Fairford antworten und ſie verſichern wollte, daß jeder von ihren Freunden von ihm mit aller Achtung, die er erwarten koͤnne, behan⸗ delt werden würde, legte ſie ihm Stillſchweigen auf, indem ſie den Finger emporhob. Man hoͤrte jett ei⸗ nen feierlichen und feſten Schritt in der Gallerie, der nicht nur die Annaͤherung eines Biſchofs oder Cardi⸗ nals, ſondern die des Pabſtes ſelbſt Haͤtte ankuͤndigen

können. Auch hatten die beiden Damen nicht ehrfurchts