Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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31 beinahe mehr als einmal die Naſe zerbrochen haͤtte, und von da aus in ein kleines Geſchäftszimmer, wie es ſchien, denn das ſchwache Licht der Laterne ließ ein Schreibpult und Schreibmaterialien erblicken. Hier ſchien kein Ansgang zu ſeyn, aber der Schmugg⸗ ler oder Schmugglers Genoſſe dedieute ſich einer Lei⸗ ter, ſchob ein altes Gemälde hinweg, worauf unge⸗ fahr ſieben Fuß vom Boden ſich eine Thuͤre zeigte;

Fairford, immer Hiob folgend, kam in einen andern verſchlungenen und dunkeln Durchgang, der ihn un⸗ willkührlich an Peter Peebles Prozeß erinnerte. Am Ende dieſes Labprinths, als er kaum noch eine Ver⸗ muthung hatte, wohin er gefuͤhrt worden ſey, und, wie die Franzoſen ſagen, vollig desorientirt war, ſetzte Hiob plotzljch die Laterne nieder, und zuͤndete damit zwei Lichter an, die auf dem Tiſche ſtanden

und frahte Alan, ob er etwas eſſen wolle, empfahl

ihm aber auf alle Fälle einen Schluck Branntwein gegen die Nachtluft zu nehmen. Fairford lehnte bel⸗ des ab und fragte nur nach ſeinem Gepäcke⸗ Der alte Herr wird dafuͤr ſorgen, ſagte Hiob Rutledge, indem er ſich auf die nämliche Seite hin entfernte, auf welcher er eingetreten war; er ver⸗ ſchwand an dem andern Ende auf eine Weiſe, welche

Alan bei dem noch ſchwachen Kerzenlicht nicht genan bemerken konnte. So war der abenthenerliche junge

Rechtsgelehrte allein in einem Gemach zueuckgelaſſen, wohin er auf einem ſo ſonderbaten Wege gefuͤhrt

worden war.