Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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Stcherheit Eures Freundes beruhigen, und ihn in kur⸗ zer Zeit in Freiheit ſetzen wird, vorausgeſetzt nämlich, daß er wirklich ſich in ſeinem Gewahrſam befindet. Die Hauptſache aber iſt, ſeinen Aufenthaltsort zu entde⸗ cken, und bevor ich Euch dieſe nothwendige Nachwei⸗ ſung ertheile, muͤßt Ihr mich auf Euer Ehrenwort ver⸗ ſichern, daß Ihr niemand weder muͤndlich noch ſchrift⸗ lich von der Unternehmung, die Ihr vorhabt, in Kenntniß ſetzen werdet.

Wie, Sir! antwortete Alan,koͤnnt Ihr er⸗ warten, daß ich niemand von dem Wege, den ich ein⸗ ſchlagen will, in Kenntniß ſetzen werde, damit man im Falle eines Unglücks weiß, wo ich bin, und in welcher Abſicht ich dieſen Weg einſchlug?

Und koͤnnt Ihr erwarten,erwiederte Maxwell in dem nämlichen Tone,daß ich meines Freundes Sicherheit nicht blos in Eure Hand, ſondern in die irgend eines Menſchen legen werde, den Ihr zu Eurem Vertrauten wahlen moͤchtet und der dieſe Kenntniß zu

ſeinem Verderben anwenden koͤnnte? Nein, nein, ich

habe mein Wort fuͤr Eure Sicherheit verpfändet, und Ihr müßt mir das Eurige geben, dieſe Sache geheim zu halten; Ihr kennt das Sprichwort: was dem einen recht, iſt dem andern billig.

Alan Fairford konnte ſich nicht verhehlen, daß dieſe Verpflichtung zum Geheimniß der ganzen Ver⸗ handlung einen neuen verdächtigen Anſtrich gab; da er aber bedachte, daß die Freiheit ſeines Freundes von