Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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9 heftigen Geburtsſchmerze ward er endlich von folgen⸗ dem Rathe gluͤcklich entbunden:Thut einen Blick in Pate's Brief, ehe Ihr ihn abgebt.

Fairford erſchrak, blickte ihm ſtarr in's Geſicht, und ſchwieg, während Mr. Crosbie mit der Selbſtge⸗ fälligkeit eines Menſchen, der es endlich uber ſich ver⸗ mocht hat, ſich mit eigener Aufopferung einer ſchweren Pflicht zu entledigen; er nickte und winkte dann Alan zu, um ſeinem Rathe mehr Nachdruck zu geben, ſtuͤrzte dann ein großes Glas Punſch hinab, und ſchloß mit dem Seufzer eines Menſchen, der von einer druͤcken⸗ den Laſt befreit iſt:Ich bin ein gerader Manu, Mr. Fairford.

Ein gerader Mann! ſagte Maxwell, der in dem Augenblick in's Zimmer trat, den Brief in der Hand; ich hoͤrte nie von Euch dieſen Ausdruck, als wenn Ihe gerade einem liſtigen Streich zu vollbringen hattet.

Mr. Crosbie ſah etwas dumm aus, und der Laird von Summertrees ſah Alan Fairford ſcharf und arg⸗ woͤhniſch an, dieſer aber hielt den Blick mit advokaten⸗ mäßiger Unerſchrockenheit aus. Es entſtand eine augenblickliche Pauſe.

Ich verſuchte, ſagte Mr. Crosbie,, unſern jun⸗ gen Freund von ſeinem unbedachten Zuge abzuhalten.

Und ich, ſagte Fairford, bin entſchloſſen, ihn zu unternehmen, Ich vertraue mich Euch an, Mr. Marwell, ich verlaſſe mich, wie ich vorhin ſagte, auf das Wort eines Edelmanns.

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