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wortete: er ſey ein ungluͤcklicher Mann, der ſein Weib aufſuche, das von einem Boͤſewicht entfuͤhrt ſey. Mit Erſtaunen erkannte Richard an der Stim⸗ me des Klagenden den ehrlichen John Chriſtie.
„Um Gotteswillen helft mir, lieber Herr Mo⸗ niplies,“ rief der Ungluͤckliche,„ich erfuhr, daß meine Frau nur eine kleine Meile vor mir voraus iſt, in Geſellſchaft ihres Verführes, des Lord Dal⸗ garno.“*
„Laßt uns ihm vor allen Dingen vorwärts hel⸗ fen,“ rief Loweſtoffe;„er iſt ein zweiter Orpheus per ſeine Eurydict ſucht. So werden wir Lord Dal⸗ garno's Geld retten und ihn zugleich von ſeiner Schs⸗ nen beſteien. Der Mann muß mit uns, und wäre es auch nur wegen der Seltenheit der Sache. Se. Lordſchaft hat noch einen Schinken bei mir im Salz, weil er mich im Spiel geprellt hat. Wir haben noch zehn Minuten Zeit.“
Aber es iſt gefahrvoll, in Dingen, wo es auf Leben und Tod ankommt, die Zeit zu ſcharf zu be⸗ rechnen;— wahrſcheinlich haͤtten die Minuten, wel⸗ che darauf hingingen, den alten John Chriſtie hin⸗ ter einem der Reiter auf's Pferd zu helfen, dem Lord Dalgarno das Leben gerettet. So ward ſeine ver⸗ botene Liebe die mittelbare Urſache ſeines Todes, und
ſo werden unſere Lieblingslaſter die Geißeln zu un⸗ ſerer Zuͤchtigung.


