Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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erinnere, die ihr mir bei meinem fruͤhern Aufenthalte

in eurem Hauſe bewießt und weil ich euch fur ein ar⸗

mes getaͤuſchtes Geſchoͤpf halte. Aber der Teufel ſoll mich holen Sir,— und ich pflege nicht zu fluchen,— aber wenn ihr euch unterfangt, meine ſchottiſche Schul⸗ ter mit eurem Werkzeuge dort, auch nur zu beruͤh⸗ ren, ſo will ich meine gute italieniſche Klinge euch wenigſtens ſechs Zoll tief in die Eingeweide rennen.“

Und damit er ſich zwar immer etwas weiter von der geſchwungenen Schaufel zuruͤck, entbloͤßte aber ein Drittel der Klinge ſeines breiten Raufdegens. Chriſties Zorn war immittelſt, theils durch ſeine na⸗ tuͤrliche gemaͤßigte Gemuͤthsart, theils durch den An⸗ blick des entblößten Stahls etwas gemindert.

„Du haͤtteſt verdient, daß ich Leute mit Knit⸗ teln herbeiriefe und dich einigemal am Werft unter's Waſſer tauchen ließe,“ verſetzte er, ſeine Schaufel bei Seite legend,„weil ſo ein lumpicher Prahlhans ſich unterſteht, ſeinen Lerchenſpies gegen einen ehr⸗ lichen Buͤrger vor ſeiner eignen Hausthuͤr zu ziehen; aber geh' mir aus den Augen und rechne auf eine tuͤchtige Prugelſuppe zum Abendeſſen, wenn du dich noch einmal meinem Hauſe naͤherſt. Ich wollte es wäre in der Themſe verſunken geweſen als es zum erſtenmal dem glattzuͤngigen ſchottiſchen Diebsgeſin⸗

del ein Obdach gewaͤhrte.“