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„Ach, was kann ich fuͤr euch thun? Mein Weg, von dem ich nicht abweichen darf, fuͤhrt mich wahr⸗ ſcheinlich in einen Kerker. Ich koͤnnt' euch in der That von hier wegfuͤhren, wenn ich nur die Moͤg⸗ lichkeit ſahe, nachher euch irgend einem Freunde zu uͤbergeben.“
„Einem Freunde!“ rief ſie aus,„ich habe kei⸗ nen Freund; unſre Freunde hatten uns laͤngſt ſchon gemieden;— ein von den Todten erſtandenes Ge⸗ ſpenſt, wuͤrde willkommner ſeyn, als ich an der Thuͤr derjenigen, die nichts von uns wiſſenlwollten; und wollten ſie mir jetzt ihre Freundſchaſt wieder zu⸗ wenden, ſo wuͤrde ich ſie verachten, weil ſie ſie ih m entzogen,—(hier ward ſie von einer heſtigen, aber kraftvoll unterdruͤckten Gemuͤthsbewegung ergriffen,) ihm der dort am Boden liegt,“ fugte ſie mit feſtem Ton hinzu.—„Ich habe keinen Freund.“ Hier ſchwieg ſie, und fuhr nach einer Pauſe als ob ſie ſich beſänne, ploͤtzlich fort:„ich habe keinen Freund, aber ich habe Mittel, mir noch viele zu erkaufen,— Freunde und Raͤcher. Dieſe Mittel ſollen nicht die Beute von Raͤubern und Betruͤgern werden. Fremd⸗ ling, ihr muͤßt noch einmal in jene Schreckenszim⸗ mer zuruͤckkehren, von dort kuͤhn in ſein Schlafge⸗ mach gehen, und die Bettſtelle zur Seite ſchieben; unter jeder Bettpfoſte befindet ſich eine kupferne Platte ſo befeſtiget als ob ſie blos beſtimmt waͤre, die Laſt


