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„Nun wohl,“ verſetzte Nigel,„ich will fruͤh⸗ morgens zur Abfahrt bereit ſeyn, kommt her und
holt meine Sachen.“
„Es ſoll geſchehen Sir,“ erwiederte der Schi⸗ fer, der ſich unter das ordnungsloſe Gefolge des Her⸗ zogs Hildebrod miſchte, welches ſich jetzt zuruͤckzog. Hildebrod drang ſehr in Rigeln, die Thuͤren hinter ihm feſt zuzumachen/ und indem er auf Martha deu⸗
tete, die ſich neben dem erloͤſchenden Feuer mit ge⸗
ballten Faͤuſten niedergekauert hatte, fliſterte er ihm ins Ohr:
„Nehmt euer Spiel in acht und denkt an un⸗ ſern Handel, ſonſt will ich eure Bogenſehne abſchnei⸗ den, bevor ihr ſie noch ſpannen koͤnnt.“
Tief fuͤhlend die unſaͤgliche Rohheit, welche darin lag, ſolche Abſichten auf ein ungluͤckliches Geſchoͤpf in einer ſolchen Lage zu verfolgen, behielt Nigel doch Faſſung genug, dieſen Rath ſchweigend anzuhoͤren und den erſten Theil deſſelben befolgend, die Haus⸗ thuͤr hinter Hildebrod und ſeinen Begleitern ſorgfäl⸗ tig zu verriegeln, in der ſtillſchweigenden Hoffnung, daß er von der ganzen Geſellſchaft nie wieder etwas ſehen oder hoͤren werde. Dann kehrke er in die Kuͤche zuruck, wo Martha noch immer in der vorigen krampf⸗ haften Stellung ſtarr vor ſich hinſchaute. Innig geruͤhrt durth ihre Lage und durch die ihrer harrenden Aus⸗ ſichten in die Zukunſt, ſtrebte er, ſie durch jedes ihm
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