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behuͤlflich war, jedoch nicht ohne auf das offne Fen⸗
ſter einen Blick zu werfen, deſſen Bedeutung Martha
eben ſo richtig errieth, als waͤr ſie weder durch Schrecken noch Leidenſchaft verwirrt. „Fuͤrchtet nichts,“ rief ſie,„furchtet nichts; ſie ſind zu feige, die Elenden, und kennen eben ſo wenig Muth als Erbarmen. Hätt' ich Waffen ge⸗ habt, ich wuͤrde mich gegen ſie ohne Beiſtand und Schutz vertheidigt haben; o! mein armer Vater! der Schutz kommt zu ſpaͤt fuͤr dieſe kalte— erſtarrte Leiche: er iſt todt, todt!“— Bei dieſen Worten verſuchten Beide, die Leiche des alten Geizhalſes aufzurichten; aber ſchon die Un⸗ biegſamkeit der Gelenke und die gänzliche Erſtarrung des Körpers zeigten deutlich, daß alles Leben von ihm gewichen war. Vergebens ſuchte Nigel nach einer Wunde; mit einer Geiſtesgegenwart, die man von der Tochter des Ermordeten nicht haͤtte erwarten ſol⸗ len, entdeckte Martha das Werkzeug ſeiner Ermor⸗ dung,— eine Art von Schaͤrpe, die ſo feſt um ſeine Kehle geſchnuͤrt war, daß ſie gleich anfangs jeden Nothruf erſticken und bald ſeinen Tod herbeifuͤhren mußte. Sie loͤſ'te den Knoten der todtenden Schaͤr⸗ pe, legte den Obertheil des Koͤrpers in Nigels Arme, holte eilig Waſſer und geiſtige Eſſenzen herbei, in der vergeblichen Hoffnung, daß die Lebenskraft blos ge⸗ hemmt ſehn konnte, richtete den Kopf in die Höhe,
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