Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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Bald war Rigel uͤberſattigt von den traurigen Geſchichten, welches dieſes Buch enthaͤlt, und ver⸗ ſuchte, auf andere Weiſe die Zeit zu tödten. Er ſchaute zum Fenſter hinaus, aber die Nacht war reg⸗ nicht und ſtuͤrmiſch; er verſuchte das Feuer anzuſchuͤ⸗ ren, aber die Reisbuͤndel waren gruͤn und rauchten ohne zu brennen: da er von Natur maͤßig war, fuhlte er ſein Blut ohnehin durch den genoſſenen Canarien⸗ ſect etwas erhitzt, und hatte weder Beduͤrfniß, noch Luſt, ſich ferner mit vergeblichen Verſuchen zum An⸗ ſchuͤren des Feuers die Zeit zu vertreiben. Dann be⸗ ſchäͤſtigte er ſich eine Weile mit der Abfaſſung einer Denkſchriſt an den Koͤnig, worin er ſeine Angelegen⸗ heit und ſeine Beſchwerden auseinander ſetzte; allein bald ergriff ihn der Gedanke, daß ſeine Bittſchriſt veraͤchtlich aufgenommen werden wuͤrde; er warf das Concept ins Feuer und nahm in einer Art von Ver⸗ zweiflung das weggelegte Buch wieder zur Hand.

Bei der zweiten Lectuͤre gewaͤhrte es ihm mehr Intereſſe, als bei der erſten. Damals hatten ſelt⸗ ſame, ſchauderhafte Erzählungen noch auf die Le⸗

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ein ſatyriſcher Ausfall des PVerfaſſers auf die den Englän

dern wohl nicht ganz mit unrecht vorgeworfene Biblio⸗ manie, namentlich auf ihre Vorliebe für Werke die oft kein anderes Verdienſt haben, als Alterthum und Selten⸗ heit, ſehn ſoll. Ueber die Perſon des vorgeblichen Anmer⸗ kers erhalten die Leſer in der Einleitungsepiſtel einige Auskunft. A. d. U⸗