Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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Dreizehntes Kapitel.

Nigels erſte Empfindung nach Herzog Hilde⸗ brods Entfernung/ war ein unwiderſtehlicher Antrieb zur Belachung des weiſen Rathgebers, der ihn mit einem alten, häßlichen und boͤsartigen Geſchöpfe verbinden wollte; ſeine zweite Empfindung war die des Mitleids mit Vater und Tochter, die als die ein⸗ zigen Reichen in dieſem ganzen ungluͤcklichen Bezirk⸗ gleich einem an der Seekuſte eines barbariſchen Lan⸗ des geſcheiterten Schiffsvolks, ihre voruͤbergehende Sicherheit vor Beraubungen einzig der wechſelſeiti⸗ gen Eiferſucht der Volksſtämme verdanken, in deren Mitte ſie an's Land geworſen waren; auch drang ſich Nigeln das Bewußtſeyn auf, daß ſein dortiger Aufenthalt nicht minder unſicher ſey, und daß er von den Alſatiern eben ſo betrachtet werde, wie von den Kuͤſtenbewohnern Cornwalls die Habe ungluͤckli⸗ cher Schifbrüͤchigen, womit nach ihrem Ausdrucke, Gott den Strand ſegnet, oder wie eine ſchwache, aber reiche, Arabiens Wuͤſten durchziehende Carava⸗ ne, welche von den Raͤuberſtaͤmmen, deren Regio⸗ nen ſie auf ihrem Zuge beruͤhrt Dummalafang (d. h. eine gemeinſame Beute Aller) genannt wird⸗

Nigel hatte bereits ſeinen Plan entworſen, wie

et ſich, was es auch koſten mochte, aus ſeiner gefahr⸗