Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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Iſt's nicht ſeltſam, daß die Sucht, Gold zu häufen, dauernder iſt, als die Sorgfalt, Gut und Leben zu bewahren?“ 6.

„Miß Martha,“ ſiel Nigel ein, der ſich nicht enthalten konnte, den geſunden Menſchenverſtand den dieſe bedaurenswerthe Perſon bei aller ihrer Rauh⸗ heit und Haͤrte an den Tag legte, zu achten,„eu⸗ res Vaters Geiſteskraͤfte ſcheinen noch ſehr thaͤtig zu ſeyn, wenn er in ſeinem gewoͤhnlichen Beruf beſchaͤf⸗ tigt iſt, ich wundere mich doher, daß er die Eindring⸗ lichkeit eurer Vernunftſchlaͤſſe nicht fuͤhlt.“

„Die Natur macht ihn gefuͤhllos gegen Gefah⸗ ren und dieſe Gefuhlloſigkeit iſt das Beſte, was ich von ihm angenommen habe,“ ſagte ſie;„Das Al⸗ ter hat ihm Schlauheit genug uͤbrig gelaſſen, um ſei⸗ nen alten ſo lange betretenen Pfad fortzuwandeln und keinen neuen außzuſuchen. Ein altes blindes Pferd ſetzt in der Muͤhle lange noch ſeinen unaufhoͤrlichen Kreislauf fort, wenn es lungſt ſchon auf Sfn Vieſe geſtolpert ſeyn wuͤrde.“

„ohter, ſiel endlich der ut e i aus einem Traume, in dem er mithſelhſasſßligem kicherndem Hohnlachen her irgend eine gelungene Spitzbuberei„Thchter, geh in das Unterzimmer, ſieh genau nach der Thuͤr, ver⸗ riegle ſie mit Bolzen, und Ketten und laß Niemand herein, als unk hochgeehrten Miethsmann. Ich⸗