Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Richard Moniplies fuͤhrte ſeinen Vorſatz aus. Am dritten Morgen nach Nigels Einzuge in ſeine neue Wohnung erſchien er vor ſeinem jungen Lord, der ſein Lager um eine Stunde ſpäter als gewöhnlich verlaſſen hatte, und eben im Begriff war, ſich an⸗ zukleiden.

Beim erſten Blick auf ſeinen Diener bemerkte er, daß ſich auf ſeinen feierlichen Zuͤgen eine finſtre Wol⸗ ke zuſammenzog, die entweder eine erhoͤhte Wichtig⸗ keit, oder Unzufriedenheit/ oder auch Etwas von Beiden anzeigen ſollte.

„Was fehlt dir heute Morgen, Richard?“ frag⸗ te er,„du machſt ja ein Geſicht, faſt wie die grotes⸗ ken Figuren dort unten am Springbrunnen,“ wo⸗ bei er auf die Umgebung der Templekirche deutete, deren gothiſches Gebaͤude ſie aus den Fenſer ſehen konnten.

Nichard wandte ſein Haupt etwas zur Rechten, ſo langſam als ob er einen ſteifen Hals haͤtte, nahm aber augenblicklich ſeine vorige Stellung wieder an und begann zu huſten, als ob das, was er ſagen

wollte, ihm im Halſe ſtecken bliebe. 3