Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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ſcheinend als wirklich; und die Gunſt, die er ſich durch ſeine tapfere Vertheidigung der Perſon des Koͤnigs erworben hatte, benutzte er ſo ſorglos, daß ſie von den Guͤnſtlingen und Miniſternhes Souve⸗

rains leicht umgangen ward, und, ausgenommen

einen oder zwei Fälle, wo er den Konig gewiſſer⸗ maßen uͤberraſchte, wie z. B. in der Angelenheit des Lord Glenvarloch, die Gnade des Koͤnigs ſich nie ge⸗ gen ihn oder ſeine Freunde heſonders wirkſam bewies.

„Nie gab es einen Mann,“ aͤußerte gegen

Nigeln Lord Dolgarno, der, mit großerer Scharf⸗

ſicht durchſchauend den Engliſchen Hof, deutlich er⸗ kannte, woran es ſeinem Vater fehlte,„der es ſo vollkommen in ſeiner Gewalt hatte, den Gipfel des Glucks zu erreichen, als mein armer Vater. Er hatte das Recht erlangt, ſich eine Stufe nach der andern langſam, aber ſicher zu erbauen, wenn er

jede jährlich zu erbittende Gnadenbezeigung zum Ru⸗

heplat fur das naͤchſtfolgende Jahr dienen ließ; aber euer Gluͤck, lieber Nigel.“ fuhr er fort,„ſoll nicht

an der nämlichen Kuͤſte ſcheitern. Hab' ich gleich

wenigere Mittel, mir Einfluß zu verſchaffen, als mein Vater hat, oder vielmehr hatte, bis er ſie füͤr Fäſſer mit Sect, fuͤr Falken, Jagdhunde, und ähnliche Erbärmlichkeiten wegwarf, ſo kann ich weit beſſer als er, den Einſluß benutzen, den ich be⸗ ſite; und dieſer, mein lieber Rigel, iſt ganz eurem