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nicht mehr die nämliche Bedeutung hat, die er in meinen jungen Jahren hatte;— gleichwohl kamſt du dort empor.“
„Die Zeiten, lieber Vater, verſtatten nicht mehr die Anwendbarkeit eurer Dienſte nach der alten Welt,“ ſagte Lord Dalgarno;„wir haben jetzt keine täglichen Inſurrectionen, keine naͤchtlichen Mord⸗ verſuche, wie ſie am ſchottiſchen Hofe Sitte waren. Es iſt nicht mehr noͤthig, dem Souverain nach eurer raſchen und etwas derben Manier mit dem Schwert in der Hand, zur Seite zu ſtehn; dies wuͤrde eben ſo unpaßlich ſcheinen, als eure altmodigen Diener mit ihren Wappenſchildern und Haudegen auf einem heutigen Hofball. Ueberdies, lieber Vater, kann ein gar zu ſeine Unzutraͤglichkeiten
haben. Ich hoͤrte, und zwar aus des Koͤnigs Munde,
daß, als ihr den Verraͤther⸗Ruthven erdolchtet, dies mit ſo weniger Bedaͤchtlichkeit geſchah, daß die Dolch⸗ ſpitze durch den Koͤrper des Verraͤthers einen viertel Zoll tief in das koͤnigliche Stiefgeſicht fuhr. Der Koͤnig ſpricht nie davon, ohne den beſchaͤdigten Theil zu reiben und ſein infandum renovare do- lorem dabei auszurufen. Das koöͤmmt von den altfraͤnkiſchen Sitten, und von der Gewohnheit, lange Fangmeſſer von Liddesdahle anſtatt kurzer par⸗ meſaniſcher Dolche zu tragen. Und doch, lieber Va⸗ ter, nennt ihr dies: raſche, tapſere Dienſtleiſtungen.


