Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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haben, und ganz ſtimme ich mit Ihnen in dasquom bonum et jncundum ein. Wir koͤnnen uns in der That als Abkoͤmmlinge einer und der nämlichen Familte, oder nach der in unſerm Vaterlande uͤblichen Redensart, als Kinder eines Vaters betrachten; es bedurfte daher Ihrer ſeits, ehrwuͤrdiger und werthgeſchatzter Herr, keiner Entſchuldigung, daß Sie mich um einige Nachricht uͤber den Gegenſtand Ihrer Reugier erſuchen. Unſere Zu⸗ ſammenkunft, deren Sie erwaͤhnen, fand im letzt ver⸗ gangenen Winter ſtatt, und iſt meinem Gedächtniſſe ſo ſehr eingeprägt, daß ich keiner Muͤhe dedarf, mir alle ihre Einzelnheiten zuruͤck zu rufen. Sie wiſſen, daß mein Antheil än der Herausgabe des Romans: das Kloſter*) mir in unſerer ſchotti⸗ ſchen Hauptſtadt einigen literariſchen Ruf venſchafft hat. Jetzt ſtehe ich nicht mehr im Außenladen unſerer Buch⸗ handler, handelnd um Gegeüſtaͤnde meiner Neugierde mit Ladenburſchen, zwiſchen Maͤgden, die fuͤr einen Pfennig Papier, oder Schulbuben, welche Schreibe⸗ buͤcher kaufen; ſondern der Buchhaͤndler in eigener Per⸗

ſon heißt mich freundlich willkommen mit den Worten:

ich bitte, treten Sie naͤher, Herr Capitain; Heda, ein Stuhl fuͤr den Herrn Capitain Clutterbuck! Hier haben Sie die heutige Zeitung, hier das neueſte Werk; ſchneiden Sie ohne Umſtaͤnde die Blaͤtter auf; hier iſt ein Meſſer, oder nehmen Sie es mit nach Hauſe; wollen Sie es behalten, ſo geben wir Ihnen den vollen Buchhaͤndler⸗Rabatt. Iſt es des Buchhaͤndlers eige⸗ ner Verlagsartikel, ſo heißt es wohl gar:ich werde Ihnen doch nicht eine ſolche Kleinigkeit in Rechnung ſtellen. Haben Sie die Guͤte, des Buches gegen Ihre literariſchen Freunde zu erwahnen. Nicht zu gedenken der literariſchen Mahle bei einer auserleſenen Meerbutte, einer trefflichen Hammelskeule und Robert Cockburns beſten Weinen, um unſer Geſpraͤch uͤber alte Buͤcher oder unſere Pläne zu neuen zu beleben. Dies Alles

ſind Senüſſe, die mir in groͤßter Vollkommenheit beſchie⸗

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