Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Am folgenden 2 Morgen ſaß Nigel gunt der junge Lord Glenvarloch, kraurig und einſum in ſeinem Zimmerchen beim Schiffhaͤndler John Chri⸗ ſtie,— einem Stuͤbchen, welchem dieſer ehrliche Handelsmann, vielleicht aus Dankbarkeit fuͤr das Gewerbe, woraus er ſeinen Unterhalt zog ſo ge⸗ nau als moͤglich die Form einer Schiffscajute gge ben hatte.

Das Haus lag nahe am Pauls⸗Kay, am En⸗ de einer von jenen engen, krummen Gößchen, die, bis dieſet Theil der City durch die große Feuers⸗ brunſt im Jahre 1666 von den Flammen verzehrt ward, ein ſeltſames Labyrinth von engen, finſtern⸗ dunkeln und ungeſunden Durchgaͤngen bildete, wo ſich damals in einer oder der andern Ecke die Peſt eben ſo, als in unſern Tagen in den finſtern Win⸗ keln von Conſtantinopel verſteckte. John Chriſtie's Haus hatte jedoch die Ausſicht auf den Fluß, und mithin den Vortheil freier Luft, die freilich mit den ſtarken Geruͤchen der Waarenartikel, mit denen der Schiffbauer handelte, insbeſondere des Pechs, ver⸗ miſcht mit den natuͤrlichen Duͤnſten des von der Ebbe zuruckgelaſſenen Schlammes⸗ geſchwängert war.

Im Goanzen genommen genoß der junge Lord in dieſer Wohnung, abgerechnet, daß ſie nicht 6 Fuch⸗