Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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„Beſſer, wir legten ihn auf's Bett' im Hinter⸗ kämmerchen,“ bemerkte Meiſter Georg, der mit des Hauſes Gelegenheit bekannt ſchien.

„Gern trat' ich ihm meinen Antheil an unſerm Rollbett ab,“ ſiel Jenkin ein,— denn in dem be⸗

ſagten Hinterkämmerchen ſchliefen die beiden Lehrbur⸗ ſche zuſammen in einem dergleichen Ruhevehikel,— „ich kann unter der Zahlbank ſchlafen.“

„Auch ich kann das,“ fuͤgte Tunſtall hinzu, „dann hat der arme Mann das Bett allein.“

„Der Schlaf,“ ſprach pathetiſch der Apotheker,

„iſt nach Galens Meinung ein herſtellendes, dem Fieber entgegenwirkendes Heilmittel und iſt am na⸗

tuͤrlichſten in einem Ruhebett abzuwarten.“

„Vorzuͤglich, wenn man kein beſſeres haben kann,“— ſagte Meiſter Georg;„aber brav iſts von euch gehandelt, ihr Burſche, daß ihr ſo bereit⸗ willig euer Bett aufgebt. Kommt! herab mit dem Mantel des Patienten! damit wir ihn aufs Lager

bringen, ich ſchicke zum Wundarzt des Konigs Dr. 4 Irving, der nicht weit von hier wohnt; dies, Nach⸗

bar Ramſay, ſoll mein Antheil an dem guten Werke des barmherzigen Samariters ſeyn⸗“ „Wohl, Hetr,“ ſiel der Apotheker ein,„es ſteht bei euch, einen Andern zu Rathe zu ziehen, und auch die fuͤr den Kranken noͤthigen Arzneimittel an⸗ derswo als in meiner Pharmakopaa bereiten zu laſ⸗