Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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daß er ihre Bewegung gehoͤrt haͤtte. Wenn daher ſein unſichtbarer Ermahner wirklich ein Geſchoͤpf die⸗ ſer Welt war eine Meinung, der Julians geſun⸗ der Verſtand ungern entſagen mochte ſo konnte dieſes Weſen das Zimmer nicht verlaſſen haben, und er wartete ungeduldig auf eine Erneuerung ſeiner Mittheilung. Seine Erwartung ſchlug fehl; nicht der leiſeſte Ton erreichte ſein Ohr; und der naͤchtliche Beſucher, wenn er noch im Zimmer war, ſchien ent⸗ ſchloſſen, zu ſchweigen.

Es war umſonſt, daß Peveril huſtete, ſich raͤu⸗ ſperte und andere Zeichen ſeines Wachſeins gab; endlich wurde ſeine Ungeduld ſo groß, daß er ſich entſchloß, auf jede Gefahr, zuerſt zu ſprechen, in Hoffnung, die Mittheilung zwiſchen ihnen zu er⸗ neuen.Wer du auch biſt, ſagte er mit einer hin⸗ laͤnglich lauten Stimme, um von einer wachenden Perſon gehoͤrt zu werden, doch nicht ſo ſtark, um ſeinen ſchlafenden Gefaͤhrten zu ſtoͤrenWer oder was immer du auch biſt, der du einigen Antheil an dem Schickſal eines ſolchen Wegwurfs, wie Ju⸗ lian Peveril, bewieſen haſt, ſprich noch einmal, ich beſchwoͤre dich, und laute deine Eroͤffnung gut oder boͤſe, glaube mir, ich bin gleichmaͤßig berelr⸗ den Ausgang zu erwarten.